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Herausforderung: Evidenzbasierte Beratung in der Offizin

Der Fachbereich Evidenzbasierte Pharmazie unterstützt Apotheker bei der Beratung in der Selbstmedikation

„Die öffentlichen Apotheken versorgen ihre Patienten individuell und evidenzbasiert“. Dieses Statement aus dem ABDA-Perspektivpapier „Apotheke 2030“ zeigt, dass der evidenzbasierten Pharmazie ein fester Platz in der Offizin zukommt. Das betrifft besonders den Bereich der Selbstmedikation.

Doch im Apothekenalltag ist die evidenzbasierte Beratung nicht immer einfach. Zum einen verstellt häufig die Arzneimittelwerbung den Blick auf die tatsächliche Evidenz, zum anderen sind zuverlässige Quellen für Informationen zu OTC-Präparaten bisher nicht systematisch erschlossen. Das belegt auch der Auftrag des Deutschen Apothekertags 2014 an die ABDA, die Evidenz zu Nutzen und Schaden von häufig abgegebenen Mitteln der Selbstmedikation aufzubereiten.

Der Fachbereich Evidenzbasierte Pharmazie des Deutschen Netzwerks Evidenzbasierte Medizin (DNEbM) unterstützt die evidenzbasierte Arbeit von Apothekerinnen und Apotheker in der Offizin mit zwei Angeboten:

Im Vorfeld der Jahrestagung des Deutschen Netzwerks Evidenzbasierte Medizin Mitte März 2015 bieten Mitglieder des Fachbereichs in Berlin einen Workshop an, der sich mit der Evidenz in der Pharmawerbung beschäftigt. Die Teilnehmer sollen anhand von Beispielen aus dem Apothekenalltag ein Gespür dafür entwickeln, welche Aspekte man in der Werbung kritisch hinterfragen muss und wie gut die Studienlage für ein Mittel tatsächlich ist.

Das zweite Angebot des Fachbereichs findet sich in der kürzlich überarbeiteten Version der Pharmaziebibliothek, einer Linksammlung zu wichtiger Literatur für die evidenzbasierte Pharmazie. Das neue Themenfeld „Evidenzbasierte Beratung in der Selbstmedikation“ enthält Hinweise zu hochwertigen Literaturquellen, die für die Bewertung von nicht-rezeptpflichtigen Arzneimitteln hilfreich sind.

Der Fachbereich Evidenzbasierte Pharmazie im Deutschen Netzwerk Evidenzbasierte Medizin steht Pharmazeuten in allen Arbeitsfeldern offen und setzt sich dafür ein, bei pharmazeutischen Entscheidungen in der Versorgung und Beratung neben der eigenen Expertise und der Präferenz des Patienten stets auch die gegenwärtig beste wissenschaftliche Evidenz aus klinischen Studien zu berücksichtigen.

Bei Rückfragen steht die Sprecherin des Fachbereichs zur Verfügung.

Dr. Judith Günther
E-Mail: jg@phacts.de
Telefon: 0761-38 36 957

 

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Zuletzt verändert: 11.02.2015