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Erster David-Sackett-Preis des Deutschen Netzwerks Evidenzbasierte Medizin verliehen

Für ihre Leistungen auf dem Gebiet der evidenzbasierten Medizin und Gesundheitsversorgung sind die beiden Wissenschaftler Dr. Erik von Elm und Günter Egidi mit dem erstmals vergebenen David-Sackett-Preis des Deutschen Netzwerks Evidenzbasierte Medizin (DNEbM) bzw. dem Förderpreis zum David-Sackett-Preis ausgezeichnet worden. Der Vorsitzende des DNEbM, Prof. Dr. Edmund Neugebauer, überreichte die Auszeichnungen im Rahmen der 9. Jahrestagung des Netzwerkes in Witten.

Pressemitteilung vom 23. Februar 2008


Für ihre Leistungen auf dem Gebiet der evidenzbasierten Medizin und Gesundheitsversorgung sind die beiden Wissenschaftler Dr. Erik von Elm und Günter Egidi mit dem erstmals vergebenen David-Sackett-Preis des Deutschen Netzwerks Evidenzbasierte Medizin (DNEbM) bzw. dem Förderpreis zum David-Sackett-Preis ausgezeichnet worden. Der Vorsitzende des DNEbM, Prof. Dr. Edmund Neugebauer, überreichte die Auszeichnungen im Rahmen der 9. Jahrestagung des Netzwerkes in Witten.

Den David-Sackett-Preis 2008 erhielt Dr. Erik von Elm stellvertretend für die STROBE-Group (STROBE = Strengthening the Reporting of Observational Studies in Epidemiology) und ihre "Guidelines for Reporting Observational Studies". Die internationale STROBE-Gruppe hat eine Checkliste mit 22 Punkten ausgearbeitet, die von Studiendesign und -methoden bis zum Umgang mit quantitativen Variablen reicht. Die STROBE-Checkliste wendet sich in erster Linie an Autoren, Zeitschriften-Herausgeber und -Gutachter. Sie soll eine Hilfestellung sein, um sicherzugehen, dass Publikationen gewisse inhaltliche Mindestanforderungen erfüllen. Erik von Elm ist Mitarbeiter der Universität Bern, Institut für Sozial- und Präventivmedizin (ISPM) und des Deutschen Cochrane Zentrums, Universität Freiburg.

Der Förderpreis ging an Günther Egidi für seine Arbeit "Die Top 6 der Arzneiverordnungen - ein interaktives evidenzbasiertes Fortbildungs-Modul zur Arzneitherapie für Hausärzte". Der niedergelassene Arzt für Allgemeinmedizin in Bremen entwickelte eine Fortbildung, die Studien-Evidenz zu versorgungsrelevanten Therapiefragen in einer Form aufbereitet und präsentiert, die auf die Bedürfnisse von Hausärzten zugeschnitten ist. In dem Fortbildungsmodul geht es primär darum, das von Hausärzten erlebte Spannungsfeld zwischen Leitlinienempfehlungen und Budgetanforderungen mit evidenzbasierten Werkzeugen zu lösen.


Weitere Informationen:

Dipl.Soz.Päd. Marga Cox
Deutsches Netzwerk Evidenzbasierte Medizin e. V.
Tel.: 030/4005-2500
E-Mail: kontakt@ebm-netzwerk.de

Internet:
www.ebm-netzwerk.de
www.EbM-Kongress.de
www.strobe-statement.org

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Zuletzt verändert: 20.01.2012