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Stipendienprogramm HTAcademy von Pfizer erstmals europäisch

Zweite Ausschreibung für Nachwuchswissenschaftler im Bereich Health Technology Assessment in Belgien, Deutschland, den Niederlanden und der Schweiz

Berlin, 25. Januar 2010 – An dem im vergangenen Jahr von Pfizer Deutschland ins Leben gerufenen Stipendienprogramm HTAcademy nehmen 2010 erstmals mehrere europäische Länder teil. Nachwuchswissenschaftler können sich bis zum 7. April 2010 für das jährlich durch Pfizer in Belgien, Deutschland, den Niederlanden und der Schweiz ausgeschriebene Stipendium in Höhe von bis zu 25.000 Euro bewerben. Ziel der HTAcademy ist es, die weitere Entwicklung von Health Technology Assessment (HTA) als ein wesentliches Instrument zur Nutzenbewertung medizinischer Leistungen zu fördern. Mit der Ausweitung auf weitere europäische Länder, möchte Pfizer der zunehmenden Internationalisierung des Health Technology Assessments Rechnung tragen.

 

„Um in den europäischen Ländern auch weiterhin medizinische Leistungen auf qualitativ hohem Niveau anbieten zu können, ist ein effizienter Umgang mit den zur Verfügung stehendenRessourcen erforderlich“, sagt Clare McGrath, Senior Manager HTA Policy, Pfizer Europe.
Der systematische Prozess des HTA ist dabei ein wichtiges Instrument, dessen Methodikständig überprüft und weiterentwickelt werden muss. „Als zukunftsorientiertes, forschendes Arzneimittelunternehmen unterstützen wir mit der Gründung und europäischen Ausweitung des Stipendienprogramms HTAcademy die Weiterentwicklung des HTA aktiv“, erläutert McGrath. Unterstützt wird die Initiative von führenden HTA-Experten aus den teilnehmenden Ländern, die den Beirat bilden und als Jury zur Auswahl der Stipendiaten fungieren.

Wissenschaftlicher Beirat [Deutschland]:

  • Prof. Dr. med. Albrecht Encke - Präsident of the AWMF - Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften, Frankfurt/Main
  • Prof. Dr. Wolfgang Greiner (Chairman) - Fakultät für Gesundheitswissenschaften, Gesundheitsökonomie und Gesundheitsmanagement, Universität Bielefeld
  • Prof. Dr. Norbert Klusen - Vorsitzender des Vorstandes der Techniker Krankenkasse, Hamburg
  • Dr. med. Andreas Penk - Vorsitzender der Geschäftsführung Pfizer Deutschland GmbH, Berlin (nicht stimmberechtigt)
  • Prof. Dr. med. Stefan N. Willich - Institut für Sozialmedizin, Epidemiologie und Gesundheitsökonomie, Charité Berlin


Das Stipendienprogramm wird einmal jährlich ausgeschrieben. Pfizer vergibt in jedem der vier Länder jeweils ein nationales Stipendium in Höhe von 5.000 Euro an einen Nachwuchswissenschaftler, dessen Arbeit einen fundierten Beitrag zur Weiterentwicklung des HTAKonzepts leistet. Aus den nationalen Stipendiaten wird dann der Kandidat mit dem aus wissenschaftlicher Sicht viel versprechendsten Projekt ausgewählt. Dieser erhält neben dem nationalen noch das europäische HTAcademy-Stipendium in Höhe von 20.000 Euro.
„Unser Ziel ist es, das noch junge Forschungsfeld der HTA einerseits inhaltlich voranzutreiben, aber auch, es für junge, engagierte Nachwuchswissenschaftler interessant zu machen“, so Professor Wolfgang Greiner, Vorsitzender des deutschen Experten-Beirates und Gründungsmitglied der HTAcademy. „Der Erfolg der ersten Ausschreibung in Deutschland im vergangenen Jahr zeigt uns, dass das Konzept funktioniert und die europäische Ausweitung sinnvoll und notwendig ist.“
Die Ausschreibung richtet sich an Gesundheitsökonomen, Mediziner, Gesundheitswissenschaftler, Psychologen und andere Fachrichtungen, die sich mit der Bewertung medizinischer Verfahren beschäftigen. Die hochkarätigen und unabhängigen wissenschaftlichen Beiräte der Academy wählen in ihrer Funktion als Jury den jeweils besten eingesendeten Projektentwurf aus, der sich mit dem diesjährigen Themenschwerpunkt – Prozesse und Methodik des Health Technology Assessment – beschäftigt.
Die Fördersummen können neben einer finanziellen Unterstützung der Forschungsarbeit für den Besuch von Kongressen oder einen forschungsbedingten Umzug ins Ausland genutzt werden. „Gerade im Bereich junger Wissenschaften nimmt der Informationsaustausch auch über die eigenen Landesgrenzen hinaus eine zentrale Rolle ein“, so Clare McGrath. „Dafür möchten wir eine Plattform schaffen und rufen Nachwuchswissenschaftler aktiv dazu auf, sich zu bewerben und diese Chance zu nutzen.“
Weitere Informationen zu dem Stipendienprogramm HTAcademy, der Ausschreibung 2010 inklusive der Bewerbungsunterlagen zum Download und den beteiligten Expertengremien finden Sie unter http://www.htacademy.eu.


Das Stipendienprogramm HTAcademy auf einen Blick

Eckdaten nationales Stipendium

  • Das Stipendium wird jährlich vergeben
  • Jeder Stipendiat erhält 5.000 Euro zur Unterstützung eines Forschungsprojektes
  • Bewerber: Doktoranden, Post-Doktoranden aus den Bereichen Medizin, Gesundheitsökonomie, Psychologie, Gesundheitswissenschaften, Medizinethik oder angrenzenden Wissenschaften
  • Auswahl der Stipendiaten erfolgt durch hochkarätige Jurys
  • Schwerpunktthema für die Förderperiode 2010/2011: Prozess und Methodik des HTA

Eckdaten europäisches Stipendium

  • Vergabe eines Stipendiums pro Jahr
  • Finanzielle Unterstützung eines Forschungsprojekts über zwölf Monate mit insgesamt 20.000 Euro
  • Bewerber: die Gewinner der nationalen Stipendien des jeweiligen Ausschreibungszyklus
  • Auswahl der Stipendiaten erfolgt durch eine hochkarätige europäische Jury


Um eine unabhängige Vergabe der Stipendien zu gewährleisten, wählt der nationale wissenschaftliche Beirat aus den jährlich eingereichten Bewerbungen pro Land einen Stipendiaten aus, der das einmalig ausgezahlte nationale Stipendium erhält und der europäische wissenschaftliche Beirat aus diesen Gewinnern einen Kandidaten, dem die zwölfmonatige Förderung durch das Stipendienprogramm HTAcademy von Pfizer zukommt.


Pfizer – gemeinsam für eine gesündere Welt


Der forschende Arzneimittelhersteller Pfizer ist weltweit führend und schwerpunktmäßig auf den Gebieten Humanarzneimittel und Tiergesundheit tätig. Mit einem der höchsten Forschungsetats der Branche (2008: 7,9 Milliarden US-Dollar) setzt der Arzneimittelhersteller mit Hauptsitz in New York neue Standards in der Erforschung und Entwicklung von innovativen Medikamenten. Pfizer erzielte im Geschäftsjahr 2008 weltweit einen Umsatz in Höhe von rund 48,3 Milliarden US-Dollar. Seit dem 16. Oktober 2009 ist Wyeth ein Unternehmen der Pfizer-Gruppe. Wyeth ist ein pharmazeutisches Unternehmen, das im Jahr 2008 22,8 Milliarden US-Dollar umgesetzt und 3,4 Milliarden US-Dollar in eigene Forschungsaktivitäten investiert hat. Weltweit beschäftigt das zusammengeführte Unternehmen mehr als 100.000 Mitarbeiter.
In Deutschland befinden sich die Unternehmen von Pfizer an fünf Standorten: Berlin, Düsseldorf, Freiburg, Illertissen und Karlsruhe. Wyeth hat Standorte in Münster/Westfalen und Würselen. Pfizer beschäftigt in Deutschland rund 3.800 Mitarbeiter und hat 2008 einen Umsatz von 1,4 Milliarden Euro erwirtschaftet. Wyeth erzielte 2008 in Deutschland einen Umsatz von 670 Millionen Euro und beschäftigt rund 800 Mitarbeiter.


Kontakt und weitere Informationen:

Pfizer Deutschland GmbH
Unternehmenskommunikation
Martin Fensch
Linkstraße 10, D-10785 Berlin
Tel.: +49 (0)30 55 00 55-51 088
Fax: +49 (0)30 55 00 54-51 088
E-Mail: presse[at]pfizer.com
Internet: www.pfizer.de




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Zuletzt verändert: 01.02.2010