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Zur Kommentierung freigegeben: Patienteninformation zur Herzschwäche

Die PatientenLeitlinie „Herzschwäche“ steht bis zum 12. Oktober 2010 zur öffentlichen Konsultation zur Verfügung. Betroffene, Interessierte und Experten sind eingeladen, Kommentare an die Redaktion zurückzumelden.

Quelle: http://www.aezq.de/nachrichten/news2010-07-13

Herzinsuffizienz gehört in Deutschland zu den häufigsten Diagnosen bei vollstationären Patienten. Als Todesursache stand sie im Jahr 2007 bei den Männern an vierter, bei den Frauen an zweiter Stelle. Die Nationale VersorgungsLeitlinie (NVL) „Chronische Herzinsuffizienz“ hat zum Ziel, die Versorgung dieser chronischen Erkrankung zu verbessern. Auf der Grundlage der aktuellen Literatur werden Empfehlungen zum optimalen Vorgehen bei Diagnose und Behandlung ausgesprochen. Jetzt ist die Patientenversion dieser Leitlinie erschienen. Sie übersetzt die Empfehlungen der ärztlichen Leitlinie laienverständlich, informiert über Hintergründe und Ursachen der Erkrankung und bietet weiterführende Links und Adressen.

Die PatientenLeitlinie „Herzschwäche“ wurde von Patientenvertretern erstellt. Betreuung und Redaktion erfolgten durch das Ärztliche Zentrum für Qualität in der Medizin (ÄZQ). Die Konsultationsfassung des Ratgebers wurde jetzt im Internet veröffentlicht. Bis zum 12. Oktober 2010 können Betroffene, Interessierte und Experten diese Fassung kommentieren, Verbesserungsvorschläge machen oder Ergänzungen vorschlagen. Im Namen der beteiligten Autoren sind alle Interessierten eingeladen, diese Möglichkeit zu nutzen. Die Vorschläge werden gesichtet und in Abstimmung mit der Redaktionsgruppe in der Finalversion berücksichtigt.

Das Programm für Nationale VersorgungsLeitlinien steht unter der Trägerschaft von Bundesärztekammer, Kassenärztlicher Bundesvereinigung und der Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften. Mit der Durchführung wurde das Ärztliche Zentrum für Qualität in der Medizin beauftragt. Zu ausgewählten Krankheitsbildern arbeiten Experten verschiedener Organisationen zusammen, um im Rahmen der strukturierten Versorgung chronisch kranker Menschen die angemessene und evidenzbasierte Patientenversorgung darzustellen.

Weitere Informationen:

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Zuletzt verändert: 13.07.2010