Ausschreibung des Memento-Forschungspreises

Bewerbungsschluss für den Preis für vernachlässigte Krankheiten ist der 31.10.2016

Die gesundheitlichen Bedürfnisse von Milliarden von Menschen in ärmeren Ländern werden seit langem vernachlässigt. Diagnostika, Medikamente und Impfstoffe gegen vernachlässigte Krankheiten wie zum Beispiel die Schlafkrankheit, Chagas oder Tuberkulose sind entweder überhaupt nicht vorhanden oder aber veraltet und ungeeignet für den Gebrauch in infrastrukturschwachen Gegenden.

Um auf diesen Notstand hinzuweisen, haben sich Ärzte ohne Grenzen e.V., Brot für die Welt, die DAHW Deutsche Lepra- und Tuberkulosehilfe e.V. und die BUKO Pharma-Kampagne zusammengeschlossen und gemeinsam den Memento Preis für vernachlässigte Krankheiten ins Leben gerufen. Seit 2014 wird er einmal im Jahr für besonderes Engagement in der Bekämpfung von vernachlässigten Krankheiten in den Kategorien „Forschung und Entwicklung“, „Politischer Wille“ und „Journalismus“ verliehen.

Kriterien für die Bewerbung:

  • Forschungsprojekte, deren Ergebnisse 2014-2016 publiziert wurden
  • Forschungsthema: Vernachlässigte Krankheiten entsprechend den WHO-Kriterien, Tuberkulose, Malaria, vernachlässigte Aspekte von HIV/Aids (z.B. HIV/Aids bei Kindern) oder weitere vernachlässigte, armutsassoziierte Krankheiten
  • Die Forschungsgruppe bzw. die/der Forscher/in ist in Deutschland angesiedelt
  • Ihre/Seine Forschungseinrichtung ist öffentlich finanziert
  • Für die Bewerbung kommen in Betracht: Grundlagenforschung, Anwendungsforschung, klinische Studien, epidemiologische Studien
  • Die Forschungsergebnisse sollten der allgemeinen Öffentlichkeit gut zu vermitteln und beispielhaft für die Ziele des Memento Preises sein: Aufmerksamkeit für die Bedürfnisse von Menschen in ärmeren Ländern schaffen und helfen, das durch vernachlässigte Krankheiten hervorgerufene Leid zu lindern.

pfeil.gif zur aktuellen Ausschreibung

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Zuletzt verändert: 20.10.2016