Wissenschaftler für BfR-Kommissionen gesucht

Das Bundesinstitut für Risikobewertung ruft zur Interessenbekundung für die Mitgliedschaft in den BfR-Kommissionen 2018 – 2021 auf.

Der Aufruf wendet sich an Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die sich für die Mitarbeit in einer der Expertenkommissionen des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR) interessieren.

Die Arbeit des BfR für den gesundheitlichen Verbraucherschutz zeichnet sich durch ihren wissenschaftlichen, forschungsgestützten Ansatz aus. Das BfR ist eine Anstalt des öffentlichen Rechts im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL). Vorrangige Aufgabe des BfR ist eine unabhängige, dem Stand von Wissenschaft und Technik Rechnung tragende Risikobewertung von Lebens- und Futtermitteln, Chemikalien, Bedarfsgegenständen und anderen verbrauchernahen Produkten für die Politikberatung und die Wissenschaftsadministration. Das BfR erstellt wissenschaftliche Stellungnahmen und berät und informiert neben Behörden auch andere interessierte Gruppen (z. B. aus Wissenschaft, Industrie, Verbänden oder anderen Nichtregierungsorganisationen). Bei seinen wissenschaftlichen Bewertungen ist das BfR unabhängig.

Die BfR-Kommissionen haben rein beratende Aufgaben und nehmen keinen direkten Einfluss auf die Risikobewertung des BfR. Die Arbeit dieser wissenschaftliche Expertengremien das BfR im jeweiligen Fachbereich, erhöht die wissenschaftliche Qualität der Stellungnahmen und stellt eine externe Qualitätssicherung dar. Mit den BfR-Kommissionen wird der in Deutschland vorhandene Sachverstand auf höchstmöglichem wissenschaftlichem Niveau gebündelt. Die Kommissionsstruktur soll auch in Krisenfällen den schnellen Zugriff auf ein Expertennetzwerk ermöglichen.

Die insgesamt 14 BfR-Kommissionen (u.a. die Kommission "Evidenzbasierte Methoden in der Risikobewertung") werden für den Zeitraum vom 1.1.2018 bis 31.12.2021 neu berufen.

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Zuletzt verändert: 24.01.2017