Public Health

Der Fachbereich Public Health und die assoziierte Arbeitsgruppe Evidence-based Public Health (EbPH) dienen als Plattform für den Austausch zur Entwicklung, Evaluation und Evidenzbewertung von komplexen Interventionen in den Bereichen Public Health und Versorgungsforschung.

Fachbereichssprecher

 

bergold

Strametz

Sprecherin:
Dr. Eva Rehfuess
E-Mail:
rehfuess@ibe.med.uni-muenchen.de
Stellvertretender Sprecher:
Prof. Ansgar Gerhardus
E-Mail:
ansgar.gerhardus@uni-bremen.de

 

Inhalte

pfeil.gifZiele und Aufgaben

pfeil.gifAktuelle Tätigkeiten und Vorhaben

pfeil.gifProdukte  aus dem Fachbereich

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Ziele und Aufgaben

Die Idee der Evidence-Based Public Health gewinnt national und international immer mehr an Bedeutung. Sie wird von Brownson beispielhaft definiert als "the development, implementation, and evaluation of effective programmes and policies in public health through application of principles of scientific reasoning, including systematic uses of data and information systems, and appropriate use of behavioural science theory and programme planning models".

Drei Elemente sind für den Fachbereich Public Health wichtig:

  • Methodische Ausrichtung: Bei der Anwendung üblicher EbM-Methoden auf komplexe Interventionen und/oder komplexe Fragestellungen ergeben sich diverse Herausforderungen. Die Notwendigkeit einer Weiterentwicklung der EbM-Methodik ist deshalb ein wichtiger Ausgangspunkt für unsere Arbeit. Diese soll die Evaluation der Wirksamkeit von Public Health-Maßnahmen in Primärstudien, die Untersuchung weiterführender Fragestellungen zu ethischen Aspekten, Implementierungsmechanismen oder Kontextabhängigkeiten und die Evidenzsynthese in systematischen Reviews umfassen.
  • Fokus komplexe Interventionen: Im Schwerpunkt unseres Interesses stehen Public Health Interventionen auf Bevölkerungsebene – von Verhaltens- und Verhältnisprävention bis hin zu Impf- und Screeningprogrammen – sowie Fragestellungen der Versorgungsforschung. Die methodischen Herausforderungen bei der Evidenzbasierung dieser Maßnahmen überschneiden sich jedoch mit denen bei komplexen Interventionen in Medizin, Bildungs- oder Sozialwesen. Ein Austausch bezüglich dieser Themen ist daher wünschenswert.
  • Praxisbezug: Wir möchten unsere Aktivitäten eng an die Praxis anbinden. Zum einen wird in Bereichen wie Gesundheitsförderung, Versorgungsforschung, Arbeitsmedizin oder Impfen ein Handlungsbedarf in Richtung Evidenzbasierung wahrgenommen. Zum anderen mangelt es oft an einem wirksamen Transfer wissenschaftlicher Ergebnisse in die Praxis.

Weitere Informationen zur Situation und zu Perspektiven von Public Health in Deutschland

 

Aktuelle Tätigkeiten und Vorhaben

  • Projekte: Über einen Informationsaustausch hinaus werden Fachbereich und Arbeitsgruppe, basierend auf gemeinsamen Interessen der Beteiligten, eine direkte Zusammenarbeit in Projekten fördern. So können selbst definierte methodische oder inhaltliche Fragestellungen vertieft werden. Als Beispiel sei ein gemeinsam vom DNEbM  und der Ludwig-Maximilians-Universität München erstellter BMBF-Antrag zum Aufbau eines Forschungsnetzwerk zu Evidence-Based Public Health in Afrika genannt. Dieser Antrag war in der ersten Runde erfolgreich, nun stehen ab März 2014 Gelder für die Ausarbeitung eines Vollantrages bereit.. Der Fachbereich strebt eine konkrete Beteiligung an Projekten, in denen die Evidenz zu aktuellen nationalen, regionalen oder lokalen Public Health Fragestellungen aufgearbeitet wird, an. Dies kann im Auftrag von oder in Zusammenarbeit mit Organisationen des öffentlichen Gesundheitswesens erfolgen.
  • Veranstaltungen: Veranstaltungen sind eine wichtige Voraussetzung für den regelmäßigen Austausch und die Entwicklung konkreter gemeinsamer Aktivitäten. Geplant sind ein bis zwei Workshops pro Jahr: Ein etwa zweistündiger Workshop im Rahmen der DNEbM-Jahrestagung und ein etwa zweitägiger Workshop mit konkretem Themenschwerpunkt.

Nähere Informationen zu diesem Workshop und weiteren Veranstaltungen sind unter www.evidencebasedpublichealth.de abrufbar.

 

Produkte aus dem Fachbereich

In Entwicklung - Stand: Januar 2014.

 

Email-Verteiler des Fachbereichs und der Arbeitsgruppe

Das DNEbM bietet den institutionellen Rahmen für Aktivitäten zu Evidence-based Public Health. Gleichzeitig gewährleistet die assoziierte Arbeitsgruppe eine Mitarbeit unabhängig von einer DNEbM-Mitgliedschaft. Wer auf dem EbPH-Verteiler eingetragen ist, wird als Mitglied der Arbeitsgruppe betrachtet und kann sich je nach Interesse und Zeit in konkrete Aktivitäten einbringen.

Möchten Sie auf den EbPH-Verteiler aufgenommen werden oder zu zukünftigen EbPH-Rundbriefen beitragen? Mit diesen oder ähnlichen Anliegen können Sie sich gerne an Eva Rehfuess, Email: rehfuess@ibe.med.uni-muenchen.de wenden.

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Zuletzt verändert: 09.03.2014