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Freier Zugang zu hochwertigen Artikeln zur Methodik der Bewertung von therapeutischen Verfahren

"Angesichts ihrer meistens bestechenden Qualität erscheint ein "Nachschreiben" entsprechender deutscher Artikel wenig sinnvoll" stand 2007 in einem Editorial der Zeitschrift "ZEFQ" zu Beginn einer Serie von übersetzten Artikeln aus dem Lancet. Die dafür ausgewählten zehn Artikel decken zentrale methodische Aspekte, die für die Planung, Durchführung, Auswertung sowie für die Bewertung von Studien unverzichtbar sind.

Damit liefern die Artikel eine gelungene Beschreibung und Bewertung der Studieneigenschaften, die für die Generierung und Nutzung von Evidenz im Mittelpunkt stehen.

Ein Motiv für diese Artikelserie war unter anderem, einen Grundstock an Artikeln für die methodische Ausbildung innerhalb des Medizinstudiums bereitzustellen. Das ist einerseits gelungen, andererseits ist die Nutzung für und von Medizinstudenten durch die fehlende freie Zugänglichkeit massiv behindert worden. Die Artikel sind von vielen Lehrenden nicht wahrgenommen worden und darüber hinaus auch bei Wahrnehmung und hoher Wertschätzung nicht entsprechend genutzt worden, da die Volltexte nur mit einem Abonnement der ZEFQ zugänglich waren. Dies war umso bedauerlicher, als vereinzelte Rückmeldungen zu diesen übersetzten Artikeln sehr positiv waren.

Aus diesem Grund – und aufgrund der weiterhin existierenden Sprachbarriere - haben die Herausgeber der Zeitschrift beschlossen, diese methodische Artikelserie frei zugänglich zu machen. Damit liefert die ZEFQ einen wesentlichen Beitrag zum Grundanliegen des DNEbM, die systematische Nutzung von Evidenz in jeglicher Hinsicht zu unterstützen. Der Verlag hat dieses Anliegen dankenswerter Weise unterstützt. Es ist zu hoffen, dass auch andere deutschsprachige Zeitschriften diesem Beispiel folgen und damit hochwertiges Lehrmaterial für die studentische Ausbildung sowie für die Fort- und Weiterbildung geschaffen wird, das nicht aus Kostengründen ungenutzt vor sich hin schlummert.

Erwähnt werden soll an dieser Stelle auch, dass die Formulierung "Übersetzungsarbeit" eine Verniedlichung der tatsächlichen Arbeit ist. Gerade bei methodischen Details tun sich große Lücken bezüglich etablierter deutscher Begriffe auf, so dass methodische Kenntnisse unverzichtbar sind und tatsächlich eine Arbeit geleistet wird, die an vielen Stellen Beiträge für die Weiterentwicklung des deutschen Glossars methodischer Begriffe liefert.

Autoren: Günter Ollenschläger, Gerd Antes

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Zuletzt verändert: 08.04.2012