Aufgaben & Ziele
Evidenzbasierte Medizin (EbM) fördert den bewussten, ausdrücklichen und abwägenden Gebrauch der jeweils besten empirischen Evidenz für Entscheidungen in der Versorgung einzelner Kranker, von Gruppen von Kranken und ganzen Bevölkerungen. Die klinische Praxis der EbM beinhaltet die Integration von klinischer Expertise, Patientenpräferenzen und externer Evidenz aus systematischer patientenorientierter Forschung. Evidenzbasierte gesundheitliche Versorgung beinhaltet die zusätzliche Berücksichtigung epidemiologischer, ökonomischer und sozialer Gesichtspunkte.
Das DNEbM, gegründet 2000, entwickelte sich aus der informellen Arbeitsgemeinschaft gleichen Namens, die sich auf dem ersten bundesweiten EbM-Symposium im März 1998 in Berlin konstitutiert hatte (s. DNEbM-Chronik).
Das Netzwerk ist allgemein- und berufspolitisch neutral. Es dient mehr als 770 individuellen und institutionellen Mitgliedern als Forum für die Tätigkeit und Diskussion in themenspezifischen Arbeitsgruppen.
Ziele des Vereins sind laut Satzung:
- Weiterentwicklung von Theorie, Konzepten, Methoden und Techniken der EbM
- Durchführung von wiss. Jahrestagungen und weiteren Veranstaltungen, z. B. zur Fort- und Weiterbildung
- Förderung der Aus-, Weiter- und Fortbildung in EbM, u. a. durch Entwicklung und Durchführung von Lehrprogrammen
- Verbreitung von EbM-relevanten Erfahrungen und Forschungsergebnissen durch Stellungnahmen, Fachpublikationen in zahlreichen Journalen und Büchern sowie über das DNEbM-Publikationsorgan ZEFQ (Zeitschrift für Evidenz, Fortbildung und Qualität im Gesundheitswesen / German Journal for Evidence and Quality in Health Care)
- Wissenschaftliche Zusammenarbeit mit anderen der EbM förderlichen Gruppen, Organisationen und Institutionen. Das DNEbM ist Mitglied der Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften (AWMF).
Weitere Informationen über die Arbeit des DNEbM finden sich hier im Internet-Angebot, in den Jahresberichten und weiteren Medien.
