Direkt zum Inhalt | Direkt zur Navigation

Link zur Österreich Version Link to English Version
  • A
  • A
  • A
Sie sind hier: Startseite Nachrichten des DNEbM Digitale Gesundheitsinterventionen - Wann braucht es welche Evidenz?

Digitale Gesundheitsinterventionen - Wann braucht es welche Evidenz?

Mit dieser Frage beschäftigt sich die aktuelle EbM-Kolumne von Stefan Sauerland. Im Artikel werden die Ende 2018 vom britischen NICE formulierten Evidenzanforderungen für e-Health-Interventionen vorgestellt, die auch Grundlage für die Diskussion in Deutschland sein sollten. Die EbM-Kolumnen erscheinen seit Januar 2016 monatlich im Journal der Kassenärztlichen Vereinigung Hamburg.

In allen Bereichen der Medizin wird derzeit die digitale Revolution ausgerufen oder zumindest angekündigt. Die deutsche Gesundheitspolitik treibt die digitale Medizin stark voran, insbesondere bei der elektronischen Patientenakte, beim virtuellen Arztbesuch, beim e-Rezept, bei diagnostischen Apps oder in der telemedizinischen Betreuung chronisch Kranker.

Die Fachverbände der industriellen Gesundheitswirtschaft drängen auf noch mehr Tempo, fordern eine nationale e-Health-Strategie und warnen davor, den Anschluss an die technologische Entwicklung zu verpassen. Und auch unter Patienten und Ärzten gibt es (neben einzelnen Skeptikern) vor allem große Hoffnungen und Erwartungen in e-Health.

Immer dann jedoch, wenn ein neuer Trend scheinbar alternativlos und unanfechtbar positiv dargestellt wird, lohnt sich ein genauerer Blick. Im Sinne der evidenzbasierten Medizin (EbM) stellt sich vor allem die Frage, welche Evidenz zu fordern ist, bevor den Patienten aufwändige oder gar riskante e-Health-Interventionen angeboten werden oder kostspielige e-Health-Innovationen im Gesundheitssystem implementiert werden…

Die aktuelle Kolumne weiterlesen

Zu den bisherigen Kolumnen

Bookmarks
Zuletzt verändert: 10.04.2019