Die EbM (Evidenzbasierte Medizin) beschreibt den bewussten, ausdrücklichen und abwägenden Gebrauch der jeweils besten empirischen Evidenz für Entscheidungen in der Gesundheitsversorgung. Damit sind alle Gesundheitsberufe angesprochen (EbX): Fachleute aus Medizin, Pharmazie, Hebammenwissenschaft, Physiotherapie u.a. Adaptiert auf den Kontext der Pharmazie (EbPharm) handelt es sich um ein strukturiertes Konzept, mit dessen Hilfe die individuell bestmöglichen therapeutischen Ergebnisse erzielt werden können. In den Entscheidungsprozess fließen ein:

  • die beste, verfügbare externe Evidenz (wissenschaftliche Datengrundlage),
  • der Patient:innenwunsch, die jeweilige Werten sowie Lebenssituation, und
  • die Praxiserfahrung des jeweiligen pharmazeutischen Personals (interne Evidenz).

Die folgenden Links geben Hilfestellung, die beste externe Evidenz zu einer therapeutischen Fragestellung zu finden, zu erkennen und diese im Kontext zu interpretieren.