2025

Preisträger 1: "Evidenzbasierte Pharmazie" (Universität Basel)

Dr. Katja Suter, Dr. Jennifer Alexa und Prof. Dr. Samuel Allemann (Universität Basel, Departement Klinische Forschung bzw. Departement Pharmazeutische Wissenschaften, Pharmaceutical Care) wurden für ihr Lehrangebot "Evidenzbasierte Pharmazie" im Masterstudiengang Pharmazie ausgezeichnet. Das Konzept integriert verschiedene Lehrformate, darunter:

  • Vorlesungen mit praktischen Übungen zu den Grundlagen der evidenzbasierten Pharmazie und der Informationsrecherche,
  • interaktive Lernmethoden wie Journal Clubs, problemorientiertes Lernen und Gruppenarbeit,
  • praxisnahe Fallbeispiele zur Anwendung der EbM im pharmazeutischen Alltag.

Besonders hervorzuheben ist die konsequente Verankerung der evidenzbasierten Entscheidungsfindung in der pharmazeutischen Ausbildung. Das Konzept orientiert sich am Basiscurriculum "Evidenzbasierte Entscheidungsfindung" des EbM-Netzwerks und bereitet Studierende optimal auf ihre berufliche Praxis vor.

Preisträger 2: "Allgemeinmedizin mit Herz und Köpfchen“ (Kompetenzzentrum Weiterbildung Baden-Württemberg)

Ebenfalls ausgezeichnet wurde das Team des Kompetenzzentrums Weiterbildung Baden-Württemberg (KWBW) für das innovative Lernangebot "Allgemeinmedizin mit Herz und Köpfchen". Die Auszeichnung nahmen stellvertretend Dr. Simon Schwill, MME (Leitung), und Dr. Andreas Dreher (Co-Leitung) entgegen.

Der Workshop richtet sich an Ärztinnen und Ärzte in der allgemeinmedizinischen Weiterbildung und zeichnet sich durch ein praxisnahes Lehrkonzept aus, das evidenzbasierte Medizin eng mit hausärztlicher Praxis verknüpft. Das Angebot umfasst:

  • die Stärkung von methodischen EbM Kompetenzen zur Reflexion des eigenen ärztlichen Handelns,
  • die Integration evidenzbasierter Entscheidungsfindung in die allgemeinmedizinische Praxis,
  • interaktive Seminare mit fallbasiertem Lernen mit realen hausärztlichen Szenarien.

Die Jury hob besonders hervor, dass das Konzept die Bedeutung der evidenzbasierten Medizin als Grundhaltung in der allgemeinmedizinischen Weiterbildung verdeutlicht. Es trägt dazu bei, die Reflexion und kontinuierliche Verbesserung des ärztlichen Handelns im Sinne des lebenslangen Lernens zu fördern.