Klinische Forschung in der individualisierten Medizin

Workshop des KKS-Netzwerks - Koordinierungszentren für Klinische Studien

Was Workshop
Wann 17.09.2018 to
17.09.2018
Wo Frankfurt a.M.

Die sogenannte individualisierte Medizin bietet nach Ansicht von Experten neue Chancen. Denn wenn Ärzte und Therapeuten genetische Veranlagungen, das Geschlecht, den Lebensstil, das Alter, Umwelteinflüsse oder/und soziale Faktoren bei der Behandlung ihrer Patienten noch stärker als bisher berücksichtigen könnten, ließen sich Therapien idealerweise an die jeweiligen Bedürfnisse des Patienten anpassen. Die individualisierte Medizin ist auch dahingehend ein Hoffnungsträger, dass optimierte Konzepte für die Diagnose und Prävention entwickelt werden könnten. Das ist auch ein Grund dafür, dass beispielsweise das BMBF seit 2013 den „Aktionsplan Individualisierte Medizin“ mit 700 Millionen Euro fördert. Um die klinische Forschung zur individualisierten Medizin voranzubringen, müssen allerdings neue Methoden und Werkzeuge entwickelt werden.

Ziele der Fortbildung: Welchen Einfluss hat das Konzept der "individualisierten Medizin" auf den Bereich der klinischen Forschung? Um dies abzuschätzen, sollen in dem Workshop folgende Fragen diskutiert werden:

  • Welche Anforderungen stellt Präzisionsmedizin an die klinische Forschung?
  • Welche Forschungsansätze gibt es, diese Anforderungen anzugehen?
  • Welche praktischen Probleme ergeben sich bei der Durchführung klinischer Studien in der "individualisierten Medizin"?
  • Wie muss eine klinische Studie konzipiert sein, damit die Ergebnisse überzeugen?

Ziel des Workshops ist, den in der klinischen Forschung Tätigen eine Handreichung dafür zu geben, was sich durch die stärker individualisierten Ansätze in diesem Bereich ändern wird.

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Zuletzt verändert: 04.07.2018