Neue EbM-Kolumne: „Masernimpfung zwischen Evidenz und Desinformation“
Am Beispiel der Masernimpfung zeigen die Autorinnen, welche gesundheitlichen Folgen Masern haben können und welche Bedeutung ein ausreichender Impfschutz hat. Zugleich beleuchten sie, wie impfkritische und irreführende Inhalte im Internet wirken und warum persönliche Geschichten, emotionale Bilder oder zugespitzte Formulierungen mitunter überzeugender erscheinen können als wissenschaftliche Daten.
Ein Schwerpunkt der Kolumne liegt deshalb auf der Frage, wie Menschen mit Unsicherheiten oder Vorbehalten gegenüber Impfungen erreicht werden können. Neben einer verständlichen, zielgruppengerechten und empathischen Kommunikation stellen die Autorinnen das sogenannte „Faktensandwich“ vor: eine Strategie, bei der zunächst die wissenschaftlich belegte Information genannt, anschließend die Falschinformation als solche eingeordnet und schließlich der korrekte Sachverhalt erneut bekräftigt wird.
Die Kolumne macht deutlich, dass evidenzbasierte Gesundheitskommunikation mehr erfordert als die Bereitstellung korrekter Fakten – entscheidend ist auch, wie diese vermittelt und wie Fehlinformationen aufgegriffen werden.
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