Neue EbM-Kolumne: „Evidenz als Eintrittskarte – Gezahlt wird, was wirklich nützt?“

23.02.2026. Im aktuellen Journal der Kassenärztlichen Vereinigung Hamburg (Heft 3/2026) ist eine neue Kolumne des EbM-Netzwerks erschienen. Unter dem Titel „Evidenz als Eintrittskarte: Gezahlt wird, was wirklich nützt?“ untersuchen Madlen Sixtensson und Maria Misevic, wie wissenschaftliche Evidenz die Entscheidungsprozesse zur Aufnahme von Leistungen in den Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) prägt.

Im Fokus des Beitrags steht die Frage, welche Rolle Evidenz beim Zugang zu GKV-Leistungen spielt. Die Autorinnen erläutern die zentralen Wege über den Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) – etwa in der Nutzenbewertung neuer Arzneimittel im AMNOG-Verfahren oder bei der Bewertung neuer Untersuchungs- und Behandlungsmethoden – und zeigen auf, warum eine solide Evidenzlage oft entscheidend für die Erstattungsfähigkeit ist.

Die Kolumne macht deutlich: Evidenz fungiert als "Eintrittskarte" in die Regelversorgung – in vielen Bereichen gilt: Wenn es die Kasse zahlt, dann zeigt es einen evidenzbasierten Nutzen. Zugleich wird beschrieben, warum es Leistungen gibt, die trotz möglichem Nutzen noch nicht erstattet werden, etwa weil noch keine ausreichenden Evidenzdaten vorliegen oder ein Bewertungsverfahren aussteht. 

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