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11. Jahrestagung
des DNEbM

"Evidenzbasierte Medizin (EbM) - ein Gewinn
für die Arzt-Patient-Beziehung?"

25.-27. Februar 2010
in Salzburg

pfeil.gifmehr Informationen:

www.ebm-kongress.de

 


 

12. Jahrestagung
des DNEbM
24.-26. März 2011

in Berlin 

 

 

 
Artikelaktionen

Deutsches Netzwerk Evidenzbasierte Medizin

Willkommen auf der Homepage des DNEbM e. V.


Aktuelle Informationen aus dem DNEbM:

 


 

 

Die  11. Jahrestagung des Deutschen Netzwerk Evidenzbasierte Medizin in Kooperation mit dem "Forum Medizin 21" der Paracelsus Medizinischen Privatuniversität Salzburg beschäftigt sich im Februar 2010 mit dem Thema 

 

"EbM - ein Gewinn für die Arzt-Patient-Beziehung?" 


und knüpft damit an zentrale Themen des diesjährigen Kongresses an, in dem der Umgang mit der medizinischen Informationsflut, dem ökonomischen Druck in Gesundheitssystemen und die Auswirkungen von beidem auf die Arzt-Patient-Beziehung im Mittelpunkt standen.

 

    11. EbM-Jahrestagung des Deutschen Netzwerkes (DNEbM)

25.–27. Februar 2010
St. Virgil Salzburg
Bildungs- und Konferenzzentrum, Seminarhotel
Ernst-Grein-Straße 14, A-5026 Salzburg

Evidenzbasierte Medizin - ein Gewinn für die Arzt-Patient-Beziehung?

Kann die EbM Lösungsansätze für den Umgang mit Informationsflut und ökonomischen Zwängen anbieten, dem das Gesundheitssystem ausgesetzt ist? Welche Auswirkung hat EbM auf die Arzt-Patient-Beziehung? Auf der einen Seite ist eine adäquate Patientenversorgung ohne EbM nicht mehr denkbar, auf der anderen Seite bestehen ihr gegenüber zahlreiche Vorbehalte und Missverständnisse.

Was genau ist eigentlich evidenzbasierte Medizin? Wie viel Raum lässt sie für Empathie oder gar für ganz "unwissenschaftliche" ärztliche Intuition? Kann der Computer den Arzt ersetzen, weil er - ungleich besser als das menschliche Gehirn - Behandlungsabläufe nach klar definierten Schemata an eine Symptomatik anzupassen vermag? Kann EbM - im Sinne des EbM-Begründers David Sackett verstanden - dazu beitragen, Vertrauen und Transparenz in der gemeinsamen Entscheidungsfindung von Arzt und Patient zu schaffen oder ist sie dabei hinderlich? Diese durchaus provokanten Fragen werden im Februar 2010 in Salzburg diskutiert.

Nähere Informationen finden Sie auf der Kongress-Homepage: www.ebm-kongress.de

Tagungspräsident:
Univ.-Prof. Dr. Andreas Sönnichsen
(
Paracelsus Medizinische Privatuniversität Salzburg, Vorstand des Instituts für Allgemein-, Familien- und Präventivmedizin)

 

Kongressmanagement:

Mag. Barbara Klingsbigl
Paracelsus Medizinische Privatuniversität Salzburg
Postgraduelle Aus- und Weiterbildung
barbara.klingsbigl@pmu.ac.at
Tel: +43 (0)662-44 2002-1215

 


 

Ausschreibung: Journalistenpreis des Deutschen Netzwerk Evidenzbasierte Medizin 2010


Das Deutsche Netzwerk Evidenzbasierte Medizin e. V. verleiht im Zusammenhang mit der jährlichen Jahrestagung den mit 1.500 EURO dotierten Preis "Evidenzbasierte Medizin in den Medien". Der Preis würdigt herausragende journalistische Arbeiten in denen Prinzipien der Evidenzbasierten Medizin eine zentrale Rolle spielen.

 
Teilnahmebedingungen

Teilnahmeberechtigt sind alle deutschsprachigen und/oder in deutschsprachigen Medien veröffentlichenden Journalistinnen und Journalisten. Die eingereichten Arbeiten sollen allgemein verständlich sein und vorzugsweise anhand aktueller Anlässe konkrete Konsequenzen beschreiben, die sich aus der Anwendung der Prinzipien der Evidenzbasierten Medizin ergeben. Sie müssen eine kritische, systematische Analyse des Wissenstands unter Anwendung wissenschaftlicher Methoden vornehmen, Erkenntnisse klar beschreiben, Wissenslücken und Unsicherheiten aufzeigen und auf die Aspekte der Kommunikation von Alternativen und Unsicherheiten mit den Patienten eingehen.
Die Preisvergabe erfolgt im Rahmen der Jahrestagung des DNEbM 2010 in Salzburg.
 
In Frage kommen alle Bereiche der Medizin, also zum Beispiel Auswirkungen auf einzelne Patienten, auf den Alltag von Ärzten und Pflegern, auf den Wissenschaftsbetrieb, auf ein gesamtes Gesundheitssystem und auf Politik.
 
Ihre Bewerbung sollte enthalten

  • Bewerbungsformular (s.u.),
  • eine Kurzbiografie,
  • einen Beleg des zur Bewerbung eingereichten Beitrag (aus dem Zeitraum vom 1. Januar 2009 bis 31. Dezember 2009) und
  • eine kurze Begründung für Ihre Auswahl.

Bitte reichen Sie drei Kopien Ihrer Unterlagen ein, wenn Sie diese auf dem Postweg verschicken.
 
Als gültige Belege gelten

  • für Printmedien: kopierfähige Exemplare im DIN A4-Format,
  • für TV- und Hörfunk: DVD- bzw. CD-ROM mit Beiträgen bis max. 45 Minuten Länge inklusive Textmanuskript einschließlich ausgeschriebenen O- Tönen und der Anmoderation
  • für Online-Beiträge: kopierfähiger Screenshot im DIN A4-Format, Angabe des Online-Portals und der Schaltzeiten.


Bewerbungsschluss für den Preis "Evidenzbasierte Medizin in den Medien 2010" ist der 4. Januar 2010.
(Poststempel oder E-Mail).
Eingereichte Arbeiten werden nicht zurückgesendet.
Mit der Einsendung der Arbeiten erkennen Sie die Ausschreibungsbedingungen an. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

 

pfeil.gifweitere Informationen und Bewerbungsunterlagen


 
Bitte richten Sie Ihre Bewerbung an:

Deutsches Netzwerk Evidenzbasierte Medizin e.V.
- Journalistenpreis -
c/o Ärztliches Zentrum für Qualität in der Medizin
Wegelystraße 3/Herbert-Lewin-Platz
10623 Berlin

 
Kontakt für Rückfragen:

Deutsches Netzwerk Evidenzbasierte Medizin e. V.
Dipl.-Soz.Päd. Marga Cox
Leitung der Geschäftsstelle
Tel. 030 / 4005 - 2506
Fax 030 / 4005 - 2555
E-Mail: cox@azq.de  
 

 


 

Wenn aus Splittern ein Bild wird -

50. "EbM-Splitter" veröffentlicht

Der Fachbereich Zahnmedizin im Deutschen Netzwerk Evidenzbasierte Medizin e.V. hat jetzt zum 50. Mal einen Kurzbeitrag über Evidenzbasierte Medizin verfasst.

50. EbM-Splitter  

"EbM-Splitter" vermitteln Begriffe, Anwendungsformen und das Handwerkszeug der Evidenzbasierten Medizin in kurzer und verständlicher Form. Jeder Splitter behandelt nur ein Thema. Zusammen genommen wird aus den von 2001 bis heute erschienen Beiträgen ein Mosaik. Die schwere EbM-Kost für Zahnmediziner in kleinen Häppchen leicht verdaulich anbieten, das wollte das Team um Prof. Dr. med. dent. Jens C. Türp und Dr. Gerd Antes. Herausgekommen ist dabei ein Nutzen für alle, die an der Evidenzbasierten Medizin interessiert sind. Deshalb nennen die Autoren ihre Beiträge auch "EbM Splitter – */nicht nur/* für Zahnmediziner".

Wer also schnell mal nachsehen will, was eine Vierfeldertafel doch gleich wieder war, welches Geheimnis hinter dem "Forest Plot" steckt, wie man den P-Wert richtig interpretiert oder wie man sich in der Cochrane Library zurecht findet, dem seien die "EbM Splitter – nicht nur für Zahnmediziner" ans Herz gelegt. Alle Splitter werden von der Deutschen Zahnärztlichen Zeitschrift kostenfrei zum Download zur Verfügung gestellt. Sie sind verfügbar unter den Internetadressen:

 

Der Vorstand des Deutschen Netzwerk Evidenzbasierte Medizin beglückwünscht den Fachbereich Zahnmedizin – nicht nur zur Veröffentlichung des "Jubiläumssplitters" sondern auch dazu, Evidenzbasierte Medizin für jedermann ein Stück fassbarer und verständlicher zu machen.

 

Hier können Sie den 50. Splitter, J.C Türp und G.Antes: Missverständnisse zur EbM. Deutsche Zahnärztliche Zeitschrift 2009; 64: 278-281 (mit freundlicher Genehmigung des Deutschen Ärzte-Verlags) lesen.

Pfeilzum Download | 860 KB

 

 


  

Preisverleihungen 2009 des DNEbM

2. Preisverleihung des David-Sackett-Preises

Sackett Verleihung 2009 

Prof. Dr. Prof. Edmund A.M. Neugebauer, Prof. Dr. Elske Ammenwerth,
Petra Schnell-Inderst (es fehlt: Univ.-Prof. Dr. Uwe Siebert)

Die Wissenschaftler Univ.-Prof. Dr. Elske Ammenwerth, Univ.-Prof. Dr. Uwe Siebert und Dr. Petra Schnell-Inderst haben untersucht, ob es ausreichende wissenschaftlich fundierte Belege für den Nutzen von EDV-Systemen als Sicherheitsnetz für richtige Medikation gibt. Im Rahmen ihrer Forschungsarbeit, die in der renommierten amerikanischen Fachzeitschrift "Journal of the American Medical Informatics Assocation" publiziert wurde, konnte das Forscherteam Hinweise dafür finden, dass EDV-Systeme die Arzneimittelsicherheit in Krankenhäusern und Arztpraxen deutlich erhöhen und damit viele Medikationsfehler vermieden werden können.
 
"Fehler bei der Medikation kommen immer wieder vor. Sie können gravierende Folgen für den betroffenen Patienten haben. Wir können nun zeigen, dass EDV-Systeme zur computergestützte Medikation hier deutliche Vorteile bringen können.", erläutert Univ.-Prof. Dr. Elske Ammenwerth, Vorstand des Instituts für Informationssysteme des Gesundheitswesens.
 
Und Univ.-Prof. Uwe Siebert, Vorstand des Public-Health-Departments der UMIT, ergänzt: "Der Preis würdigt insbesondere unseren interdisziplinären Ansatz an der Schnittstelle zwischen Medizinischer Informatik und Health Technology Assessment (HTA)." Dr. Petra-Schnell-Inderst, Wissenschaftlerin und HTA-Spezialistin, bestätigt: ? Die Übertragung von HTA-Methoden auf die Medizinische Informatik war in dieser Arbeit eine besondere Herausforderung."

Der Namensgeber des Preises, David Sackett, gilt als Pionier der Evidenzbasierten Medizin. Der heute in Kanada lebende Sackett gründete 1967 das erste Institut für klinische Epidemiologie in Kanada an der McMaster Universität und später das Oxford Centre for Evidence-based Medicine.

 

1. Preisverleihung des Journlistenpreises

 

In der Kategorie Print:
Dr. Wiebke Rögener-Schwarz
5 Artikel zu Gesundheitsthemen in der Süddeutschen Zeitung,
erschienen im Zeitraum vom 24.02.2007 - 09.12.2008:
“Blick ins Blut”, „Pillen gegen die Regel”, „Datenbank der
künstlichen Hüften”, „Unfug im Kreißsaal“, „Heilen nach Zahlen“

Roegener Medien 2009
In der Kategorie Audiovisuelle Medien:
Dr. Frank Wittig
„Sinnlose Operationen – Abkassieren per Skalpell“
Südwestrundfunk Fernsehen, 28.04.2008, 45 Min.

 

Wittig Medien 2009

Preisverleihung der Ernst-von-Bergmann-Plakette und das Ehrenzeichen der deutschen Ärzteschaft
im Rahmen des Gesellschaftsabend des EbM-Kongress

 

Im Rahmen der Jahrestagung wurden Prof. Dr. Heiner Raspe und Prof. Dr. Johannes Köbberling mit der höchsten Auszeichnung der deutschen Ärzteschaft - die Ernst-von-Bergmann-Plakette - geehrt. Dr. Gerd Antes erhielt das Ehrenzeichen der deutschen Ärzteschaft. Alle drei Preisträger sind Mitglieder des DNEbM und haben eine eminente Bedeutung für die Einführung und Etablierung der EbM in Deutschland.

pfeil.gifzu den Laudatien

 

Preisverleihung deutsche Ärzteschaft

Foto © DNEbM: Prof. Dr. Prof. Edmund A.M. Neugebauer, Vorstand des DNEbm - Prof. Dr. Norbert Donner-Banzhoff, Tagungspräsident des EbM-Kongresses 2009 - Dr. Günther Jonitz, Präsident der Ärztekammer Berlin - Prof. Dr. Gerd Gigerenzer, Prof. Dr. Dr. Heiner Raspe, Dr. Gerd Antes und Prof. Dr. Johannes Köbberling (v.l.n.r)

  


Schnell und kompetent

Schnell soll es gehen - aber "schmecken" soll es trotzdem!

Im Folgenden zeigen wir Ihnen eine Reihe von nützlichen Bücher
und Publikationen sowie Internetseiten, die Sie dem Ziel näher bringen, in kurzer Zeit verlässliche Evidenz für Ihre konkrete
Frage zu finden.

Weitere Informationen zur Fünf Minuten Evidenz finden Siehier.

5 Minuten Terrine

 


Zehn Jahre Evidenzbasierte Medizin in Deutschland – Ein Netzwerk auf Erfolgskurs

Happy Birthday

Das Deutsche Netzwerk Evidenzbasierte Medizin (DNEbM) e.V. feiert am 14. März 2008 sein zehnjähriges Bestehen. Von einer Handvoll Aktivisten initiiert, gehören dieser wissenschaftlichen Fachgesellschaft heute mehr als 700 Mitglieder aus allen Bereichen des Gesundheitswesens an. Das Netzwerk ist damit weltweit der größte Zusammenschluss von Medizinern und Angehörigen von Gesundheitsberufen in diesem Bereich.
Die Netzwerkmitglieder haben ein Ziel: Die Patientenversorgung nachhaltig zu verbessern. Und das – so die Überzeugung der Netzwerker – geht nur mit der Anwendung einer evidenzba-sierten Medizin. Und hier hat das Netzwerk entscheidend dazu beigetragen, die Sicht der Medizin zu revolutionieren.

pfeil.gifweiter lesen

 

Zeitraum: 1.9. - 1.11.2009
Im Rahmen des Kongresses wollen wir der Frage nachgehen, ob EbM ein Gewinn für die Arzt-Patient-Beziehung ist oder sein kann. Wie viel Raum lässt EbM für Empathie oder gar für die "ganz unwissenschaftliche" ärztliche Intuition? Kann der Computer den Arzt ersetzen? Kann EbM - verstanden im Sinne des EbM-Begründers David Sackett -  dazu beitragen, Vertrauen und Transparenz in der gemeinsamen Entscheidungsfindung von Arzt und Patient zu schaffen oder ist sie dabei hinderlich?
Nicht zuletzt wollen wir erörtern, welche Rolle EbM in Österreich und im deutschsprachigen Raum spielt und wie sich unterschiedliche Gesundheitssysteme auf die Anwendung und den Umgang mit EbM auswirken. Diese und weitere Themen möchten wir mit Ihnen im Februar 2010 in Salzburg diskutieren und nach möglichen Antworten auf die vielen offenen Fragen suchen. Wir freuen uns auf den Kongress, wir freuen uns auf Sie!
Herzlichst Ihr

 

 

 

 

 



zuletzt verändert: 05.02.2010 13:18